Archiv für April 2009
Gesund Schwitzen dank vieler Saunalandschaften – Tipps wie man richtig sauniert
Die Sauna ist eine Kultur die es schon seit vielen Jahren gibt. Immer öfters ist sie in Bäder, Thermen und Hotels zu finden. Dabei kommt es vor allem auf Abwechslung an. So ist nicht mehr nur die klassische finnische Saune weit vorn. Sie bekommt Konkurrenz vom Dampfbad, Infrarotkabinen, Rasulbad oder Tepedarium. Wer sich also einen Tag in einer Saunalandschaft gönnen möchte, hat ein großes Angebot. Bei Änfängern ist jedoch Vorsichtig geboten. Denn die meisten wollen so viele Saunen so schnell wie möglich schaffen. Doch wer übertreibt, wird keine positiven Wirkungen der Sauna zu spüren bekommen. Daher sollte man sich vorher gründlich informieren.
Wer einen Tag in einer Saunalandschaft verbringen möchte, sollte mit 3 kurzen Saunagängen von je ca. 15 Minuten beginnen. Anfangen sollte man in der finnischen Sauna bei 90 Grad. Auch sollte der Aufguss nur zum Ende des Saunagangs liegen. Denn die Haut muss sich erst einmal an den kondensierenden Wasserdampf gewöhnen. Die beste Körperhaltung ist das Liegen, denn so befinden sich alle Körperstellen in der selben Temperaturzone. Sobald der Saunagang beendet ist, kommt der wichtigste Teil: die Abkühlung. Ein wenig frische Luft oder eine Dusche sind die besten Möglichkeiten. Danach muss sich der Körper erst einmal ausruhen. Ein Tipp: während des Ausruhens ein Fußbad nehmen. Denn auch wenn der Körper unter der Dusche abgekühlt wurde, werden die Gefäße durch die Hitze verengt. Da der Körper von innen noch erhitzt ist und diese Hitze über die Haut nur schlecht abgeben kann, werden mit einem etwa 40 Grad warmem Fußbad die Gefäße wieder geweitet. So wird die Hitze von innen besser und schneller abgegeben. Ein weiterer Tipp: während des Fußbades nicht im Bademantel umwickeln, da die Wärmeabgabe somit noch schwieriger ist.
Dieser ganzer Prozess sollte dann noch 2 Male wiederholt werden. Durch den ganzen Saunagang wird der Kreislauf angeregt, das Immunsystem gestärkt und Stress abgebaut. Wer nach dem Sport in die Sauna geht, steigert seine Leistungsfähigkeit. Im Großen und Ganzen ist der Saunagang gesundheitsfördernd, wenn er nur richtig durchgeführt wird.
Kurhotel mit Peitsche und Hammerhai
Seit sechs Jahren nicht mehr im Urlaub gewesen, zur Kur noch nie, stattdessen immer nur Arbeit, sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Familie, kaum Freizeit – jetzt sind die Durchhaltekräfte am Ende. Ein Kurzurlaub oder ein Wellness-Wochenende ist jetzt nicht mehr genug, ich muss richtig ausspannen und neue Kräfte tanken. Kururlaub, sagt die beste Freundin, genau das Richtige für diesen Zweck, Kururlaub wird von den meisten Krankenkassen bezuschusst. Zuschuss ist schon mal gut, ich bin nämlich nicht gerade auf Rosen gebettet. Und wohin soll es gehen? Auch da weiss die beste Freundin Rat: nach Polen natürlich! Ein Aufenthalt in einem Kurhotel an der polnischen Ostseeküste kostet nämlich mindestens ein Drittel weniger als in vergleichbaren Kurhotels in Deutschland, und der Standard der Kurorte in Polen ist längst an europäische Verhältnisse angepasst. Ausserdem: in Polen kann man noch ungeniert raus aus dem Hotel und rein ins Meer, man muss nicht erst, wie überall in Deutschland, sein Strandgepäck über Bretterstege an Stacheldrahtzäunen entlang einen Kilometer weit schleppen…
Im Internet kann man sich ja zum Glück ausgiebigst informieren, was einen erwarten wird. Ausstattung und Lage des Hotels, Kurschwerpunkte, mögliche Anwendungen, usw..
Welche Anwendungen könnte ich denn brauchen? Magnetotherapie oder Iontophorese? Solluxlampe oder Vierkammerbad? Türkisches Bad oder schottische Peitsche? Moment, schottische Peitsche? Wie weit geht denn der Wellnessgedanke? Ich sehe vor meinem geistigen Auge einen weiblichen, bekittelten Drill-Instructor mit rollendem ‘R’ eine verschüchterte Kuren Gruppe antreiben… ABM für ehemalige Kugelstoßtrainerinnen?
Aber nein, ganz falsch, weiß die beste aller Freundinnen zu berichten, das Personal ist hochqualifiziert, meistens deutschsprachig und sehr serviceorientiert. Und die schottische Peitsche ist eine Kuranwendung, bei der mittels Wasserdruck aus etwa vier Metern Entfernung ein Kalt- und ein Warmwasserstrahl auf dem Körper des Patienten auf und ab gelenkt werden. Das steigert den Blutdruck, regt den Stoffwechsel an, lockert Muskeln und strafft die Haut. Ach so! Und warum heisst das dann so? Weil die schottische Peitsche, im Gegensatz zu anderen Peitschen, nur zwei Striemen hat. Würde also mit neun Wasserstrahlen auf meinen Alabasterkörper gezielt, hieße diese Anwendung wahrscheinlich „neunschwänzigen Katze“. Wieder was dazu gelernt. Am besten lasse ich mich vor Ort beraten, was mir wirklich gut tun würde, dann ziehe ich auch nicht vorschnell falsche Schlüsse. Ich lese nämlich gerade etwas von „Perlabad“, und „Perla“ ist doch ein Hammerhai in der Fernsehserie „Spongebob“…
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Der Wilde-Wasser-Weg in den Stubaier Alpen – Österreich ist auch im Sommer ein beliebtes Reiseziel
Immer mehr Menschen entdecken für sich die Leidenschaft für das Wandern. Kein Wunder! Es ist gut für die Gesundheit, man sieht mehr von der Welt und man wird fitter. Anfangs wandern die meisten nur im Stadtpark oder am Waldrand, doch irgendwann will man mehr sehen und erleben. Eine optimale Lösung ist da der neue Wanderweg in den Stubaier Alpen in Österreich. Denn der Wanderweg führt durch stille Seen, murmelnden Bächen und vorbei an rauschenden Wasserfällen und dem ewigen Eis. Ein Traum eines jeden Wanderers. Daher möchte ich euch hier die einzelnen Etappen vorstellen. Der Weg setzt sich aus vier Tagesetappen zusammen, überwiegend vorbei an unberührter Natur.
Die erste Etappe führt an dem Naturdenkmal Grawa-Wasserfall vorbei zur Sulzenauhütte. Der Wasserfall ist der breiteste Wasserfall der Ostalpen und somit das Herzstück des Wilde-Wasser-Weges. Diese Etappe ist bei vielen auch die beliebteste, da sie leicht zu laufen ist. So kann man hier öfters Familien mit Kindern sehen. Dennoch laufen diese meist nur bis zum Wasserfall und zurück. Wer weiterläuft geht steil den Almsteig hinauf zum Talkessel. Dort sieht man drei atemberaubende Wasserwälle ineinander rauschen. Ein idyllischer und romantischer Augenblick. Das Ziel dieser Etappe liegt über den Wasserfällen – die Sulzenauhütte. Wer spät ankommt, kann dort Gröstl genießen. Für diejenigen, die früh ankommen und nicht genug kriegen können, gibt es GPS-Geräte zum Ausleihen. Damit können die Leute in die Grünau wandern. Ein ruhiges vestecktes Plätzchen. Wer seine innere Ruhe finden möchte, wird sie dort garantiert finden.
Die zweite Etappe führt vorbei an einem Moränensee, dem Blauen Lacken, bis hin zum Gletscher. Das Wandern auf dem Gletscherschmelze ist ein atemberaubender Augenblick. Wo vor nicht allzu langer Zeit Eis war, ist Geröll und wo Geröll war, säumen jetzt seltene Mosse und Blumen. An klaren Tagen bekommt man eine gute Aussicht über den Gletscher, das Zuckerhütl und das Peiljoch – eine Kulisse die für Ewigkeiten in Erinnerung bleibt. Dies ist schön, doch der Klimawandel hat auch hier deutlich Spuren hinterlassen.
Die vorletzte Etappe ist die schwierigste von allen. In sieben Stunden steigt man 1314 Meter hinauf und 1331 Meter wieder hinab. Nichts für schwache Nerven. Wer sich also auf diese Etappe wagen möchte, sollte sich vorher beim Arzt vergewissern, dass die Höhenkrankheit auf einen keinen großen Einfluss hat. Ab hier wird es auch sehr ruhig. Denn hier sind weder Kinder noch viele Wanderer. Auch das Wasser ist still, denn es ist eingefroren. Auf dem glatten Eis spiegeln sich Wolken und Felsen. Ein Moment zum Schwärmen.
Die letzte Etappe verläuft bergab von der Regensburger Hütte bis zur Falbesoner Ochsenalm. Ein steiler Weg. So fängt das Wasser hier auch wieder an zu plätschern und der Wind pfeift umher. Im Falbesoner Talbecken ist das Ende in Sicht. Aus dem Eis wurde ein Wasserfall und anschließend ein Bachlauf, der hier seinem Ende neigt. Auch die Route hat hier ihr Ende. Ein Ende mit vielen Erlebnissen.
Wer sich also diesen Weg zutrat und ihn auch bewältigt, kann sehr stolz auf sich sein. Hier noch einmal alle Zeiten und Wegstrecken der einzelnen Etappen:
- Etappe: 3,5 Stunden Gehzeit, 5,5 Kilometer, 803m bergauf
- Etappe: 3 Stunden Gehzeit, 5,3 Kilometer, 531m bergauf, 425m bergab
- Etappe: 7 Stunden Gehzeit, 12,4 Kilometer, 1314m bergauf, 1331m bergab
- Etappe: 2 Stunden Gehzeit, 4 Kilometer, 1076m bergab
Kurenwelt oder Hurenwelt, auf der Suche nach einem Kururlaub Angebot
Wer sich regelmäßig mit Google durch das Internet sucht, wird dieses Problem kennen. Immer wieder kommt es vor, dass Deutschlands bekannteste Suchmaschine mich mit den Worten „Meinten Sie: …“ darauf hinweist, dass ich scheinbar zu blöd war, das Suchwort richtig einzutippen. Okay, danke für den Hinweis, JA – ich wollte tatsächlich etwas anderes suchen.
Nicht so bei meiner Suche nach dem Reiseanbieter Kurenwelt. Kaum im Suchfeld eingetippt und abgeschickt (natürlich hab ich vorher auch überprüft, ob es richtig geschrieben ist), schickt Google auch schon seinen Korrekturvorschlag. Meinten Sie: Hurenwelt?! Huch, nee, öh, eigentlich nicht. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem seriösen Reiseanbieter für einen Kururlaub und nicht im gleichgeschlechtlichen Sexrausch. Schnell einen hektischen Blick über die Schulter, ob nicht mein bereits lesender Enkel Interesse an meiner Internetrecherche hegt. Die Luft war zum Glück rein und so hab ich nach meinem ersten Schrecken doch noch die gewünschte Homepage gefunden.
Trotzdem lässt mich dieses Erlebnis tagelang nicht los und ich beginne über die semantische Ähnlichkeit von Huren und Kuren zu sinnieren. Ist mir etwas Offensichtliches entgangen? Ist der Gesundheitsurlaub, den der Arzt empfiehlt und die Krankenkasse im Idealfall finanziert in Wirklichkeit ein von Beate Uhse initiiertes Programm, mit dem sexbedürftigen Männern fernab der Heimat ein Ausgleich geschaffen werden soll. Ach nee, ein weltweit (manipulierendes) bekanntes Unternehmen wie Google würde garantiert nicht auf so einen verkappten Emanzenzug aufspringen und solch abstruse Analogien herstellen.
Also die nächste Theorie herbeigezaubert und spontan in die Historie von Kuren eingetaucht. Ich habe mich bis zu den Wurzeln der Heilkunde zurückgetastet und erfahren, dass die alten Griechen die Väter der Kur (Hippokrates lässt grüßen) waren. Ha, da haben wir doch den Übeltäter! Ich sag nur Dionysus – Gott des Weines, der Freude, Fruchtbarkeit und Ekstase! Alkohol und Sex, damals wie heute und der Kurschatten ist ja schon lange kein Mythos mehr.
Nun gut, irgendwie fand ich diese Erklärung selbst an den Haaren herbeigezogen. Nach und nach hab ich mich mit meiner persönlichen Ersatzlogik zufrieden gegeben, dass sich einfach jemand bei Google einen Spaß erlaubt hat. Vielleicht war es aber auch eine Marketingstrategie, mit der wir lebenslustigen Mitfünfziger ins Rotlichtgewerbe gelockt werden sollten. Wer weiß das schon?
Wie auch immer, Google hat den „Fehler“ verbessert, denn wenn ich heute Kurenwelt suche, bekomme ich nur die harmlose Alternative „Meinten Sie: Tourenwelt“…
Kur für graue Zellen – Kopfrechnen fördert das Gedächtnis
Manchmal braucht nicht nur unser Körper eine Kur, sondern auch unser Gehirn. Denn mit dem Alter wird dieses immer schwächer. Daher wird es Zeit das Gehirn mit der richtigen Übung zu stärken. Die einfachste Methode sind Rechnen und Gedächtnisaufgaben. Sie sind ein super Training für unser Gehirn und sorgen für eine starke Förderung. Wichtig beim Gedächtnistraining ist es, dem Gehirn immer neue Aufgaben zu bieten. Denn darauf kommt es an. Wer also den Alterungsprozess verlangsamen will, sollte regelmäßig abwechselnde Übungen machen.
Mit jedem neuen Tag im Leben sterben Gehirnzellen ab. So werden die einzelnen Lücken zwischen den Zellen immer größer. Diese spielen beim Denken eine entscheidene Rolle. Wer also regelmäßig trainiert, wird sich auch öfters erinnern können und geringere Schwierigkeiten beim Denken haben. Egal ob Sie also Rechnen oder Sudokurätsel lösen. Eine Kur ist es auf jeden Fall. Wer aber auch noch seinen Körper kuren lassen möchte, hat mit Kurreisen die besseren Voraussetzungen. Denn je gesünder und glücklicher man ist, desto besser kann man auch Nachdenken.
Der Unterschied zwischen einer Kur und einer Reha
Immer wieder hört man die Frage, wo der Unterschied zwischen einer Kur und einer Reha liegt. Daher möchte ich euch hier einmal diesen Unterschied verdeutlichen bzw. nahe bringen:
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| → Kurreisen sollen einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung entgegenwirken (d.h. das Kind ist (noch) nicht krank) |
→ Rehaaufenthalte sollen eine bereits bestehende Krankheit heilen |
Was Kur Polen Erholungssuchenden ermöglicht
Es ist Sonntagvormittag, als wir an die Ostsee in Polen ankamen. Der Kurort Misdroy auf der Insel Wollin ist im Sommer ein beliebtes Ferienziel für Deutsche. An diesem windigen Frühlingsmorgen haben sich die Bewohner für den Gottesdienst herausgeputzt.
Unser Insel Wollin führt ans aufgewühlte Strandmeer des Kurviertels von Swinemünde, wo Windsurfer aus ganz Europa ihren Spaß finden. Saubere Luft, glasklare Quellen und eindrucksvolle Kurparks – diese einzigartige Landschaft ist der Grundstein für jeden erdenklichen Hochgenuss. Volle Vitalität und Lebensfreude empfangen Polens Kurhotels ihre Besucher bei ihrer Unterkunft. Doch zugleich finden sich Oasen der Ruhe mit Räucherstäbchenduft und hellem Glöckchenklang im riesigen Wellness-Bereich des Kurhotels Rezydent. Entspannt wie die leise Musik im Hintergrund, sind auch unsere Bewegungen und Gefühle während des ganzen Kurprogramms. Die Kurtage bringen die nötigen Muße, alle Eindrücke zu verarbeiten. Naturgenuss sorgt für Abwechslung: An der Ostsee in Polen schwappt das Wasser türkisblau über den samtweichen Pulverstrand. Für Erholungssuchende gibt es in Polen viele Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Ruhe suchen mitten in den Kurparks, sich eine wohltuende Massage gönnen, auf Kurpartys gehen oder sich einfach an den Stränden verweilen. Zur Erholung bieten zusätzlich die Hotels ausgedehnte Promenaden, Spa, breites Unterhaltungsprogramm, Spezialitätenrestaurants sowie Bars und moderne Hotelzimmer.
Wer anschließend auf eines der Balkone des Kurhotels mit Blick auf das Meer genießt, spürt, was das besondere an Kur Polen ist.
Wie Entspannung funktioniert – Verfahren und Methoden
Die Palette der Wellnessanwendungen und Kurverfahren ist einfach gigantisch. Bernstein-Honig-Öl-Packung, Meerwasser-Sprudelbad, Hot-Stone-Massage und vieles mehr wird in den Kurhotels geboten. Die bekanntesten Verfahren stellen wir Ihnen hier vor:
Ayurveda ist eine ganzheitliche indische Heilkunst, in der sich Anspannung und Entspannung im Sinne einer harmonischen Lebensführung gegenseitig ergänzen. Im Wellnessbereich wird dieser Gedanke mit dem entspannenden Stirnölguss oder den Ölmassagen des ganzen Körpers bzw. Teilbereichen umgesetzt. Je nach Zielsetzung wirken diese Massagen stimulierend oder entspannend. Ayurvedamethoden sollten möglichst nicht als Einzelanwendung durchgeführt werden, sondern in ein umfassendes Konzept aus individueller Bewegung, Ernährung, Entgiftung und Entspannung eingebettet werden.
Thalasso ist ein Sammelbegriff für Heilverfahren, die auf Meersalz, Algen oder Schlick basieren. Für die ganze Wirkung von Thalasso muss die Anwendung auch in Meernähe stattfinden, um nicht nur die natürlichen Heilmittel, sondern auch die klimatischen Vorteile optimal nutzen zu können. Zu den Anwendungen zählen Bäder im Meerwasser, Schlickpackungen oder einfach der Spaziergang am Strand. Thalasso bietet sich vor allem bei Rheumabeschwerden und Erschöpfungszuständen an.
Kurreisen für Familien mit Kindern
Familienurlaub mit drei Kindern im Alter von 9 bis 18 Jahren auf einer Kurreise. Geht das gut? Diese Frage stellten wir uns viele Male. Und schließlich haben wir es gewagt: Mitten im Hochsommer stehen wir mit vier Koffern und voller Erwartungen in Swinemünde vor dem Kurhotel Rezydent. Unsere erste Familienkurreise kann beginnen! Beim Auslaufen mit den vielen glitzernden Lichtern entlang der feinsandigen Strandpromenade, dem Willkommens-Song mit Gänsehaut und glänzenden Kinderaugen haben wir bereits das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Der erste Tag im Hotel geht mit Infoveranstaltungen, Entdeckungstouren, dreimal Essen und einem „Absacker“ in der Bar fast zu schnell vorbei. Der zehnjährige Moritz und die neunjährige Lisa sind eifrig dabei, das Leben im Kurhotel zu erkunden. Poolspiele, Kid´s Showtime, Kinovorstellungen oder Kinderparty stehen auf dem Programm. Langeweile bleibt da ein Fremdwort. Und schließlich gibt es nicht nur das Hotelleben zu entdecken.
Denn schon am Tag zwei machen wir uns auf den Weg zum Nationalpark „Wollin“. Während die meisten der Kurgäste zu organisierten Ausflügen aufbrechen, stellen wir unsere eigene Tour zusammen. Zu Fuß geht es zum wunderschönen Leuchtturm an der Küste. Nur wenige Gehminuten später kommen wir am schönsten Strand an, und genießen für einige Stunden Sonne, Sand und Meer. Unterwassermassage, genau das Richtige nach einer langen Erkundungstour. Am Ende bleibt noch gute Zeit, die Ruhe im Hotel auszukosten oder sich im Fitnessraum mit Blick auf das offene Meer für das kommende Abendessen zu wappnen.
Und am Tag drei steht Kopenhagen auf dem Programm! Wir beschließen auf eigene Faust mit dem Schiff zu touren. Ein bisschen Abenteuer muss schließlich sein.
6 ½ Stunden haben wir Zeit das Bordleben ruhig und gelassen zu erkunden und für Kinder wird auch hier viel geboten. Spiel, Spaß und Erholung unter strahlend blauem Himmel bei 32 Grad. Da macht eine gemütliche Kreuzfahrt Spaß!
Die nächsten Sehenswürdigkeiten sind die Seebrücke Misdroy und die Marienkirche „Meeres-Stern“, die wir uns am Tag vier besichtigen. Hier gönnen wir uns nach kleinen Irr- und Umwegen erst mal ein richtig polnisches Eis beim Eisladen nebenan. Nach sieben Stunden Fußmarsch und langsam aufziehenden dunklen Stimmungswolken steht das letzte Highlight unsere Tour an: der grün gepflegte Kurpark.
Vollkommen erschöpft freuen wir uns auf unser Hotel und das kulinarische Verwöhnprogramm mit sanften Massagen und wohltuenden Bädern.
Apropos Essen: In den verschiedenen Restaurants erleben wir ein Highlight nach dem anderen: karibische Nacht, mediterranes Buffet, polnischer Abend, Fischspezialitäten, Farewell Dinner mit Meeresfrüchten. Dazu eine reiche Getränkeauswahl. Ein wahres Fest für den Gourmet! Und zwischendurch gibt es immer wieder Pizza für die Kinder – fast zu jeder Tageszeit, wenn man will.
Es gäbe noch vieles zu berichten. Zum Beispiel von dem hochkräftigen Musikfestivals, von dem vielfältigen Nachtleben, von der schönsten Stadt Polens, Kolberg. Es würde zu lange dauern.
Wenn man uns allerdings fragen sollte, wie es auf unserer Kurreise war – wir würden immer wieder ins Schwärmen geraten.
Die Kleinen von der leckersten Pizza, dem tollsten Theater, den neuen Freunden. Die Großen von der lockeren Atmosphäre, der guten Stimmung, dem köstlichen Essen, den interessanten Ausflugszielen und den komfortablen Kurhotel. Und Laura von tollen Partys, vielen neuen Bekanntschaften und keiner Sekunde Langeweile.
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Die Seele blüht auf…
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