Archiv für die Kategorie „Reise- & Urlaubsideen“
Im Allgäu den Alltagsstress hinter sich lassen
Wer sich richtig erholen und entspannen möchte, kann in Deutschland von einem großen Kurangebot profitieren. Vor allem die Ostsee ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Angenehmes Klima, zahlreiche Unternehmungsmöglichkeiten, die Nähe zu Polen und auch Naturschutzgebiete machen die Region rund um die deutsche Ostsee-Küste so interessant. Aber auch andere Gebiete, wie die Eifel, der Schwarzwald oder der Harz können durch ein breit gefächertes Kurprogramm überzeugen. Alternativ ist auch ein schönes Hotel im Allgäu eine gute Adresse für alle, die mal die Seele baumeln lassen möchten oder sich von einem unschönen Ereignis im Leben erholen wollen. Das Allgäu mit seinen hoch prädikatisierten Kurorten ist ganzjährig empfehlenswert. Im Sommer wie im Winter kann man hier viel erleben und entspannen. So kann man bei angenehmem Klima im Frühling und Sommer, umgeben von Bergen, wunderbar die Seele baumeln lassen. Yoga im Freien oder der Besuch von Thermen und Heilbädern sind nur wenige Möglichkeiten, wie man den stressigen Alltag hinter sich lassen kann. Sportliche Aktivitäten, wie Wandern, Radeln oder Golfen im Sommer oder Ski fahren sowie Winterwandern bei kälteren Temperaturen lassen Sportlerherzen höher schlagen. Auf diese Weise kann hier jeder seine Kur so zusammenstellen, wie es ihm gefällt. Wichtig ist dies vor allem, da jeder auf eine ganz andere Art und Weise am Besten entspannen kann. Der eine braucht die Stille und Ruhe, um neue Kraft zu schöpfen, ein anderer hingegen muss sich vielleicht bewegen, um auf Hochtouren anzulaufen. Ein weiterer nennenswerter Punkt in diesem Zusammenhang ist der bayerische Priester Sebastian Kneipp, dessen Therapien bei Kuren im Allgäu daher von besonderer Bedeutung sind und vielfach angewandt werden.
Urlaub mit Kindern geht auch entspannt – Tipps für einen guten Start
Das Wichtigste an erster Stelle, die Planung. Je älter die Kinder werden desto wichtiger ist eine gute Planung. Unterschiedliche Erwartungen an den Urlaub führen oft zu Konflikten, die den wohlverdienten Urlaub zur Quälerei werden lassen können. Mama möchte sich entspannen und die Vorzüge des Wellnesshotels genießen, Papa will sich sportlich betätigen und die Kleinen möchten Sandburgen am Strand bauen…
Am besten sammelt man vorher alle Urlaubswünsche und sucht dann einen Kompromiss, der für alle Seiten vertretbar ist. Vergessen Sie dabei auch nicht die Erfahrungen vergangener Jahre. Ärger und Missverständnisse lassen sich so am besten vermeiden.
Stimmen Sie sich bereits zuhause auf den Urlaub ein indem Sie Bücher und Reisekataloge über das Urlaubsziel lesen. Die Kinder können sich auf das einstellen was sie erwartet. Fahren Sie zum Beispiel an die Ostseeküste, zeigen Sie den Kindern wie es dort aussieht. Zeigen Sie Ihnen welche Freizeitmöglichkeiten Sie am Urlaubsort, besonders am Strand haben. Zeigen Sie ihnen aber auch, was Sie erleben möchten. Fotos vom Hotel mit Spa und Wellnessbereich oder Fitnessraum. So kann jeder bereits zuhause seinen ganz persönlichen Urlaubstraum träumen…

Auf alle Fälle gilt: Lassen Sie es ruhig angehen. Wer gestresst in die Ferien startet, riskiert nicht nur eine schlechte Stimmung, sondern auch Kopf- und Rückenschmerzen oder sogar Erkältungskrankheiten.
Der Wilde-Wasser-Weg in den Stubaier Alpen – Österreich ist auch im Sommer ein beliebtes Reiseziel
Immer mehr Menschen entdecken für sich die Leidenschaft für das Wandern. Kein Wunder! Es ist gut für die Gesundheit, man sieht mehr von der Welt und man wird fitter. Anfangs wandern die meisten nur im Stadtpark oder am Waldrand, doch irgendwann will man mehr sehen und erleben. Eine optimale Lösung ist da der neue Wanderweg in den Stubaier Alpen in Österreich. Denn der Wanderweg führt durch stille Seen, murmelnden Bächen und vorbei an rauschenden Wasserfällen und dem ewigen Eis. Ein Traum eines jeden Wanderers. Daher möchte ich euch hier die einzelnen Etappen vorstellen. Der Weg setzt sich aus vier Tagesetappen zusammen, überwiegend vorbei an unberührter Natur.
Die erste Etappe führt an dem Naturdenkmal Grawa-Wasserfall vorbei zur Sulzenauhütte. Der Wasserfall ist der breiteste Wasserfall der Ostalpen und somit das Herzstück des Wilde-Wasser-Weges. Diese Etappe ist bei vielen auch die beliebteste, da sie leicht zu laufen ist. So kann man hier öfters Familien mit Kindern sehen. Dennoch laufen diese meist nur bis zum Wasserfall und zurück. Wer weiterläuft geht steil den Almsteig hinauf zum Talkessel. Dort sieht man drei atemberaubende Wasserwälle ineinander rauschen. Ein idyllischer und romantischer Augenblick. Das Ziel dieser Etappe liegt über den Wasserfällen – die Sulzenauhütte. Wer spät ankommt, kann dort Gröstl genießen. Für diejenigen, die früh ankommen und nicht genug kriegen können, gibt es GPS-Geräte zum Ausleihen. Damit können die Leute in die Grünau wandern. Ein ruhiges vestecktes Plätzchen. Wer seine innere Ruhe finden möchte, wird sie dort garantiert finden.
Die zweite Etappe führt vorbei an einem Moränensee, dem Blauen Lacken, bis hin zum Gletscher. Das Wandern auf dem Gletscherschmelze ist ein atemberaubender Augenblick. Wo vor nicht allzu langer Zeit Eis war, ist Geröll und wo Geröll war, säumen jetzt seltene Mosse und Blumen. An klaren Tagen bekommt man eine gute Aussicht über den Gletscher, das Zuckerhütl und das Peiljoch – eine Kulisse die für Ewigkeiten in Erinnerung bleibt. Dies ist schön, doch der Klimawandel hat auch hier deutlich Spuren hinterlassen.
Die vorletzte Etappe ist die schwierigste von allen. In sieben Stunden steigt man 1314 Meter hinauf und 1331 Meter wieder hinab. Nichts für schwache Nerven. Wer sich also auf diese Etappe wagen möchte, sollte sich vorher beim Arzt vergewissern, dass die Höhenkrankheit auf einen keinen großen Einfluss hat. Ab hier wird es auch sehr ruhig. Denn hier sind weder Kinder noch viele Wanderer. Auch das Wasser ist still, denn es ist eingefroren. Auf dem glatten Eis spiegeln sich Wolken und Felsen. Ein Moment zum Schwärmen.
Die letzte Etappe verläuft bergab von der Regensburger Hütte bis zur Falbesoner Ochsenalm. Ein steiler Weg. So fängt das Wasser hier auch wieder an zu plätschern und der Wind pfeift umher. Im Falbesoner Talbecken ist das Ende in Sicht. Aus dem Eis wurde ein Wasserfall und anschließend ein Bachlauf, der hier seinem Ende neigt. Auch die Route hat hier ihr Ende. Ein Ende mit vielen Erlebnissen.
Wer sich also diesen Weg zutrat und ihn auch bewältigt, kann sehr stolz auf sich sein. Hier noch einmal alle Zeiten und Wegstrecken der einzelnen Etappen:
- Etappe: 3,5 Stunden Gehzeit, 5,5 Kilometer, 803m bergauf
- Etappe: 3 Stunden Gehzeit, 5,3 Kilometer, 531m bergauf, 425m bergab
- Etappe: 7 Stunden Gehzeit, 12,4 Kilometer, 1314m bergauf, 1331m bergab
- Etappe: 2 Stunden Gehzeit, 4 Kilometer, 1076m bergab