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Kurreisen für Familien mit Kindern

Familienurlaub mit drei Kindern im Alter von 9 bis 18 Jahren auf einer Kurreise. Geht das gut? Diese Frage stellten wir uns viele Male. Und schließlich haben wir es gewagt: Mitten im Hochsommer stehen wir mit vier Koffern und voller Erwartungen in Swinemünde vor dem Kurhotel Rezydent. Unsere erste Familienkurreise kann beginnen! Beim Auslaufen mit den vielen glitzernden Lichtern entlang der feinsandigen Strandpromenade, dem Willkommens-Song mit Gänsehaut und glänzenden Kinderaugen haben wir bereits das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Der erste Tag im Hotel geht mit Infoveranstaltungen, Entdeckungstouren, dreimal Essen und einem „Absacker“ in der Bar fast zu schnell vorbei. Der zehnjährige Moritz und die neunjährige Lisa sind eifrig dabei, das Leben im Kurhotel zu erkunden. Poolspiele, Kid´s Showtime, Kinovorstellungen oder Kinderparty stehen auf dem Programm. Langeweile bleibt da ein Fremdwort. Und schließlich gibt es nicht nur das Hotelleben zu entdecken.

Denn schon am Tag zwei machen wir uns auf den Weg zum Nationalpark „Wollin“. Während die meisten der Kurgäste zu organisierten Ausflügen aufbrechen, stellen wir unsere eigene Tour zusammen. Zu Fuß geht es zum wunderschönen Leuchtturm an der Küste. Nur wenige Gehminuten später kommen wir am schönsten Strand an, und genießen für einige Stunden Sonne, Sand und Meer. Unterwassermassage, genau das Richtige nach einer langen Erkundungstour. Am Ende bleibt noch gute Zeit, die Ruhe im Hotel auszukosten oder sich im Fitnessraum mit Blick auf das offene Meer für das kommende Abendessen zu wappnen.

Und am Tag drei steht Kopenhagen auf dem Programm! Wir beschließen auf eigene Faust mit dem Schiff zu touren. Ein bisschen Abenteuer muss schließlich sein.

6 ½ Stunden haben wir Zeit das Bordleben ruhig und gelassen zu erkunden und für Kinder wird auch hier viel geboten. Spiel, Spaß und Erholung unter strahlend blauem Himmel bei 32 Grad. Da macht eine gemütliche Kreuzfahrt Spaß!

Die nächsten Sehenswürdigkeiten sind die Seebrücke Misdroy und die Marienkirche „Meeres-Stern“, die wir uns am Tag vier besichtigen. Hier gönnen wir uns nach kleinen Irr- und Umwegen erst mal ein richtig polnisches Eis beim Eisladen nebenan. Nach sieben Stunden Fußmarsch und langsam aufziehenden dunklen Stimmungswolken steht das letzte Highlight unsere Tour an: der grün gepflegte Kurpark.

Vollkommen erschöpft freuen wir uns auf unser Hotel und das kulinarische Verwöhnprogramm mit sanften Massagen und wohltuenden Bädern.

Apropos Essen: In den verschiedenen Restaurants erleben wir ein Highlight nach dem anderen: karibische Nacht, mediterranes Buffet, polnischer Abend, Fischspezialitäten, Farewell Dinner mit Meeresfrüchten. Dazu eine reiche Getränkeauswahl. Ein wahres Fest für den Gourmet! Und zwischendurch gibt es immer wieder Pizza für die Kinder – fast zu jeder Tageszeit, wenn man will.

Es gäbe noch vieles zu berichten. Zum Beispiel von dem hochkräftigen Musikfestivals, von dem vielfältigen Nachtleben, von der schönsten Stadt Polens, Kolberg. Es würde zu lange dauern.

Wenn man uns allerdings fragen sollte, wie es auf unserer Kurreise war – wir würden immer wieder ins Schwärmen geraten.

Die Kleinen von der leckersten Pizza, dem tollsten Theater, den neuen Freunden. Die Großen von der lockeren Atmosphäre, der guten Stimmung, dem köstlichen Essen, den interessanten Ausflugszielen und den komfortablen Kurhotel. Und Laura von tollen Partys, vielen neuen Bekanntschaften und keiner Sekunde Langeweile.